Schloss Gottorf

Schloss Gottorf  in Schleswig ist eines der bedeutendsten profanen Bauwerke Schleswig-Holsteins. Es wurde in seiner über achthundertjährigen Geschichte mehrfach umgebaut und erweitert, so dass es sich von einer mittelalterlichen Burg über eine Renaissancefestung bis hin zu einem Barockschloss wandelte. Es war namensgebend für das herzogliche Haus Schleswig-Holstein-Gottorf, aus dem im 18. Jahrhundert unter anderem vier schwedische Könige und mehrere russische Zaren hervorgingen.

Das größte Schloss des Bundeslandes war im Besitz des dänischen Königshauses und der schleswigschen Herzöge. Nach der Annexion des Gottorfer Anteils des Herzogtums Schleswig durch Dänemark 1713 diente das Schloss als Sitz des dänischen Statthalters in Schleswig, anschließend wurde es als Kaserne genutzt. Heute beherbergt es zwei schleswig-holsteinische Landesmuseen sowie die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf.

Das Schloss beherbergt die bedeutendsten Museen Schleswig-Holsteins und ist in eine Vielzahl kultureller Veranstaltungen eingebunden. Neben wechselnden Ausstellungen (auch zeitgenössischer Künstler) finden in unregelmäßigen Abständen Theateraufführungen im Hof sowie die Gottorfer Barockmusiktage statt.

Für Besucher sind das gesamte Areal und eine große Anzahl der Innenräume zugänglich. Ein Teil der ursprünglichen Einrichtung des Schlosses ist erhalten und kann im Rahmen der Museumsrundgänge besichtigt werden. Besonders hervorzuheben sind der festliche Hirschsaal von 1591 und die zweigeschössige Renaissance-Kapelle.

Weitere Informationen zum Schloss Gottorf findet ihr auf der Homepage des Schoßes unter http://www.schloss-gottorf.de/